Da lese ich erst gestern das Editorial der aktuellen Ausgabe von Mac & i], in dem sich Raimund Schesswendter über Tim Cooks „We ship things, when they’re ready“-Politik ärgert. Zu recht, denn die Geheimhaltungskrämerei hat dazu geführt, dass doch etliche Bugs in die neuen Produkte Einzug hielten, die definitiv hätten vermieden werden können. Statt den Testern neue Geräte vorzuenthalten, bevor sie auf den Markt kommen, sollte Apple wieder das bewährte Qualitätsmanagement betreiben.

Wie auch immer, von den letzten Pannen war ich bisher nicht betroffen. Im Gegenteil, auf meinem alten 2008er iMac fühlt sich OS X Yosemite deutlich performanter an als der Vorgänger Mavericks. Abgesehen von der Einbuße, dass ich einige Wochen auf die GPG Suite verzichten musste, gab es keine Probleme. (Okay, Spotlight musste erst das Schnüffeln abgewöhnt werden, aber darauf wurde ja freundlicherweise hingewiesen.)

Dann heute Abend ein Software-Update den für Remote Desktop Client. Also, nix wie installieren das Ding. Ein Klick auf Update, ein kurzer Wechsel zum Fortschrittsbalken für den Download, und schon steht da Installiert. Wunderbar. Bisher alles so, wie man es kennt.

Aber dann: Sekunden später verwandelt sich Installiert wieder in Update. Wie jetzt?!? Naja, wird wohl was schiefgelaufen sein, denke ich mir und klicke erneut auf Update. Gleiches Prozedere: Ein kurzes Einblenden des Fortschrittsbalkens, dann steht da wieder Installiert. Und… Update! Dafuq?

Remote Desktop Client-Update – WTF?
Remote Desktop Client-Update – WTF?

Naja, was soll man davon halten? Das Spiel lässt sich jedenfalls endlos fortsetzen.

Natürlich ist das ein eher harmloser Fehler. Aber es gibt einen kleinen Eindruck davon, dass Steve Jobs berühmter Satz „It just works“ allmählich durch diverse Adverbien angereichert werden kann; „It works, somehow“, etwa. Schauen wir mal, was da noch so kommt…